Freiraumkonzept Freiburg

Das Freiraumkonzept 2020+ wurde als konzeptionelle Grundlage für die Fortschreibung des Flächennutzungsplans und Landschaftsplans der Stadt Freiburg i. Br. erarbeitet. Ziel des Freiraumkonzeptes 2020+ ist es, die in Freiburg bestehenden Leitbilder zur Freiraumentwicklung zu Beginn des 21. Jahrhunderts weiter zu entwickeln. Heutige Freiraumentwicklung ist gekennzeichnet durch höhere Komplexität, höhere Flexibilität und eine intensivere Durchdringung von Freiraum und Siedlung. Mit dem Freiraumkonzept 2020+ wird das bestehende radial-konzentrische Freiburger Leitbild der grüne Finger und des grünen Ringes an die aktuelle Entwicklung der Stadt und die sich wandelnden Bedürfnisse ihrer Bewohner angepasst. Heute steht nicht so sehr die Anlage neuer Parks im Vordergrund. Es sind Antworten auf die vielfältigen, oft wegeorientierten Ansprüche der unterschiedlichen Nutzergruppen an Freiräume zu finden. Das radialkonzentrische Modell der Grünen Finger wird durch polyzentrische Wege- und Freiraumnetze ergänzt, verdichtet und intensiver miteinander verbunden. Vom Stadtzentrum heraus strahlen - gleich einem Freiraumstern - attraktive, möglichst begrünte Wegeachsen in alle Himmelsrichtungen. Sie verbinden auf schnellen Hauptwegen Osten mit Westen, Norden mit Süden. Ergänzt werden sie durch ein dichtes Netz von weiteren Wegeverbindungen sowie durch zahlreiche Parks, Grünflächen und Plätze. Das vorhandene Freiraumgerüst wird verstärkt und gleichzeitig bleibt das Modell ausreichend flexibel für künftige Stadtentwicklungen, da funktionsbezogene Themen weniger ortsgebunden sind. Um zu einer höheren Akzeptanz und Umsetzbarkeit des Freiraumkonzeptes zu kommen, erfolgt ein frühzeitiger Dialog mit der Verwaltung und den Gutachtern zum FNP. Die Ergebnisse des Dialogverfahrens "Zukunft Freiburg" zum Freiraum werden in die Planung integriert.
Das komplette Freiraumkonzept zum Nachlesen.

Daten

Auftraggeber:Stadt Freiburg i. Br.
Zeitraum:2003-2005
Fläche:ca. 15.000 ha
Nutzungen:Erholung, Sport, Spiel, Freizeit, Freizeitwege, Landschaftsbild
Bearbeitung:Bernadette Siemensmeyer, Clarissa Huber, Christian Seng, Wolfgang Treß