2. Pflanzung
Die Uferböschungen werden naturnah mit heimischen Gehölzen bepflanzt. In Verbindung mit Hochstaudensäumen werten diese den Gewässerabschnitt auch ökologisch auf.
An Stellen, wo kein Raum für Uferabflachungen ist, wie z.B. gegenüber der Terrasse des Café Vida (ehemals Wieland-Rentnerheim) werden Vegetationswalzen den Mauern vorgelagert.
3. Sport- und Freizeitangebote in den Freiflächen
Der neue Stadtgarten bietet zahlreiche Attraktionen für alle Generationen, z.B. Boulespiel, Tischtennis, Slacklines, Kneip-Möglichkeit, Surfen auf dem Kanal, Naturerlebnis mit dem Barfußpfad und den Hochbeeten, die mit Heilkräutern nach Kneipp errichtet werden. Eine Infotafel soll über die 5 Kneippschen Säulen zur Erhaltung der Gesundheit informieren.
4. Verkehr
Der nördliche Teil der Richard-Wagner-Straße, in Vöhringen als „Alte Poliere“ bekannt, wird vom „Notparkplatz“ zu einem attraktiven Teil des Parks umgebaut. Aus der kurzen maroden Abkürzungsstrecke wird eine attraktiv gestaltete Verbindung.
Die eigentliche Fahrbahn soll deutlich verschmälert werden. Diese soll leicht geschwungen als Weg im Park trassiert werden. Die Oberfläche wird in einer Asphaltart ausgeführt, die optisch einer wassergebundenen Decke gleicht.
Die Anzahl der Stellplätze soll auf ein notwendiges Minimum reduziert werden. Bei Veranstaltungen stehen darüber hinaus mehrere Stellplätze auf Schotterrasenflächen östlich der Kulturscheune zur Verfügung.
Es wird angestrebt den Verkehr bei der „Alten Poliere“ erheblich zu reduzieren, jedoch nicht ganz herauszunehmen. Durch die Ausweisung des Bereichs südlich der Stellplätze als „Spielstraße“ begegnen sich alle Verkehrsteilnehmer auf Augenhöhe.
Für Fußgänger wird ein 250m langer Rundweg gebaut. Dieser verläuft teilweise direkt entlang des Wassers, teilweise durch den dicht mit Bäumen bestandenen Park. Eine neue Fußgängerbrücke im Süden verbindet die beiden Seiten des Baches und schließt den Rundweg.